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Satzung

§ 1 Name und Sitz

 1. Der Verein führt den Namen „Patenschaft Tansania“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Danach lautet der Name des Vereins „Patenschaft Tansania“ e. V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Wuppertal.

§ 2 Zweck des Vereins

 1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung, sowie Volks- und Berufsbildung von Kindern und Jugendlichen in den Dörfern der Region Mdawi, in der Nähe der Stadt Moshi in Tansania – Afrika. Durch Verbesserung der schulischen Bildung soll ein Beitrag zur Bekämpfung der dort herrschenden Armut und der HIV/AIDS- Epidemie geleistet werden.

3. Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:

1.  Vermittlung von Patenschaften für Kinder in Mdawi – Tansania. Grundzweck einer solchen   Patenschaft ist die Ermöglichung des Schulbesuchs des jeweiligen Patenkindes durch finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus steht es der Patin/dem Paten frei, sowohl über den Verein, aber auch in Eigeninitiative sein Patenkind zu unterstützen.

2. Förderung des Baus einer Berufsschule in Mdawi. Nach Abschluss der Grund –oder weiterführenden Schule soll den Jugendlichen die Möglichkeit einer zumeist handwerklichen Berufsausbildung geschaffen werden. Zu diesem Zweck wird in Mdawi eine Berufsschule gebaut. Spenden, welche dem Verein zuteil werden, werden überwiegend zur Förderung dieses Projektes verwand.

3. Unterstützung speziell hilfebedürftiger Familien. Durch die große Anzahl von Waisenkindern im Zusammenhang mit der HIV/AIDS- Epidemie entstehen Großfamilien (Großeltern oder Verwandte nehmen die Waisenkinder auf), welche unter großer Armut leiden. Durch Unterstützung mit Hilfe dem Verein zugewandter Spenden sollen die Folgen der Armut gemildert werden.

4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für den in § 2 Nr. 2 dieser Satzung angegebenen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Wird der Verein aufgelöst, fällt das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Unterstützung afrikanischer Waisenkinder.

 § 3 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 § 4 Mitglieder

 1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person sein.

 2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vereinsvorstand zu beantragen.

 3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 1. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, den Ausschluss, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt des Mitglieds aus dem Verein.

 2. Ein Mitglied kann schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied seinen Austritt erklären. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erklärt werden.

 3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags oder sonstiger Umlagen im Rückstand ist. Voraussetzung ist, dass nach Absendung der zweiten Mahnung mehr als 1 Monat vergangen sind und das Mitglied über die drohende Streichung von der Mitgliederliste informiert wurde. Ein Mitglied kann auch dann von der Liste gestrichen werden, wenn in den oben genannten Fällen die Zustellung einer Mahnung nur deswegen nicht erfolgen kann, weil der derzeitige Wohnort des Mitglieds unbekannt ist oder nur mit erheblichen Aufwand ermittelt werden kann. Das Mitglied ist nach Möglichkeit von der Streichung in Kenntnis zu setzen.

 4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein derartiger wichtiger Grund ist, neben den in dieser Satzung genannten: Das Bekanntwerden fremdenfeindlicher Äußerungen oder Verhaltensweisen, welche dem gedanklichen Hintergrund des Vereins zuwider stehen. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von 3/4 der Stimmen erforderlich ist. 

§ 6 Beiträge

 1. Von den Mitgliedern werden jährliche Beiträge erhoben. Darüber hinaus kann, wenn es der Finanzierung besonderer Vorhaben oder der Beseitigung finanzieller Engpässe des Vereins dient, eine besondere Umlage erhoben werden.

 2. Über die Höhe des Beitrags entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Jahresbeitrag ist jeweils am 15. Februar des neuen Kalenderjahres fällig. Die Mitglieder erklären sich damit einverstanden, dass die Beiträge und Umlagen im Lastschriftverfahren eingezogen werden.

 3. Ehrenmitglieder, die von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit gewählt wurden, sind für die Dauer ihrer Ehrenmitgliedschaft von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

 4. Der Vorstand kann im Einzelfall Beiträge oder Umlagen stunden oder erlassen.

 5. Die Mittelverwendung wird durch regelmäßigen, allen Vereinsmitgliedern zugänglichen und ggf. ins Deutsch übersetzten Schriftverkehr belegt. Zusätzlich wird unverbindlich angestrebt, das Projekt - ohne finanzielle Belastung des Vereins – durch einen oder mehrere Vereinsrepräsentanten vor Ort zu inspizieren und die Mittelverwendung zu überprüfen.

§ 7 Vorstand

 1. Der Vorstand des Vereins besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretende(n) Vorsitzende(n), sowie der/dem Schatzmeister(in) (in). Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

 2. Jedes Mitglied des Vorstands ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand kann Beisitzer mit besonderen Aufgabengebieten bestimmen, die jedoch nicht zur Vertretung des Vereins berechtigt sind.

 § 8 Mitgliederversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn dies dem Interesse des Vereins dient oder wenn die Einberufung einer Mitgliederversammlung von 33 % der Mitglieder schriftlich verlangt wird.

§ 9 Einberufung der Mitgliederversammlung

 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei seiner Verhinderung entweder durch die/den stellvertr. Vorsitzende(n) oder die/den Schatzmeister(in) einberufen. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung. Diesem ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung hinzuzufügen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die von der in § 8 dieser Satzung genannten Anzahl der Mitglieder verlangt wird, hat der Vorstand die von diesen Mitgliedern gewünschten Tagesordnungspunkte mit aufzunehmen. Die Einberufungsfrist beträgt 3 Wochen.

§ 10 Gang der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen der beiden Stellvertreter geleitet. Sind auch diese verhindert oder wünscht die Mitgliederversammlung dies, kann die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter wählen. Ein Versammlungsleiter ist auch dann zu bestimmen, wenn ein neuer Vorstand gewählt werden soll.

 2. Die Tagesordnung kann vom Vorstand vor Schluss der Mitgliederversammlung geändert oder ergänzt werden. Wahlen können nur nach vorheriger Ankündigung in der zugesandten Tagesordnung unter Einhaltung der in § 9 genannten Frist erfolgen.

 3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

 4. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Enthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zum Ausschluss von Mitgliedern ist eine Mehrheit von 3/4, zur Auflösung des Vereins sind die Stimmen von 80 % der Mitglieder erforderlich. Soll der Vereinszweck geändert werden, sind die Stimmen aller anwesenden Mitglieder sowie das schriftliche Einverständnis der abwesenden Mitglieder erforderlich.

5. Die Mitgliederversammlung muss einen Protokollführer wählen. In dem von ihm geführten Protokoll sind Beschlüsse unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses niederzuschreiben. Das Protokoll haben der Versammlungsleiter bzw. der Versammlungsleiter und der Vorstandsvorsitzende sowie der Protokollführer zu unterschreiben.

 § 11 Rechnungsprüfung

 Auf der Mitgliederversammlung sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Rechnungsprüfer überprüfen die Kassen und Geschäfte des Vereins zumindest einmal im Geschäftsjahr. Über das Ergebnis ist auf der jeweils nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.

 Die Satzung wurde am 23. Februar 2006 in Wuppertal von der Gründerversammlung beschlossen. Hierfür zeichnen als Gründungsmitglieder und erklären gleichzeitig den Eintritt in den Verein:

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